Osterfluglager auf dem Flugplatz Höpen

  • Flugplatz 'Höpen'
    Flugplatz 'Höpen'
  • Büsum (Nordsee)
    Büsum (Nordsee)
  • Im Cockpit mit Blick auf die Ostsee
    Im Cockpit mit Blick auf die Ostsee
  • Am Jadebusen
    Am Jadebusen
  • Heide-Impression auf dem Flugplatz Höpen
    Heide-Impression auf dem Flugplatz Höpen
  • Besuch der Elbphilharmonie
    Besuch der Elbphilharmonie
  • Flugplatz 'Höpen'
  • Büsum (Nordsee)
  • Im Cockpit mit Blick auf die Ostsee
  • Am Jadebusen
  • Heide-Impression auf dem Flugplatz Höpen
  • Besuch der Elbphilharmonie
Gleich ein Highlight zu Beginn der Segelflugsaison 2017: Für den Verein Segelflug Krefeld e.V. (VfS Krefeld) ging es zum Osterfluglager in die Lüneburger Heide.

Wie es gute Tradition ist veranstaltete VfS Krefeld am Ostersamstag für seine Mitglieder noch ein zünftiges Osterfeuer auf dem Egelsberg. Direkt am Ostersonntag wurden dann aber die Segelflugzeuganhänger an die Autos gehängt und ein stattlicher Konvoi machte sich auf Richtung Norden. Ziel dieser Fahrzeugkolonne war der beschauliche Flugplatz "Höpen" des Luftsportvereins Schneverdingen in der westlichen Lüneburger Heide. Weit draußen also in der Natur bei Kranichen und Wölfen verbrachten die Krefelder Pilotinnen und Piloten die zweite Woche der Osterferien um ihrem lautlosen Hobby nachzugehen. Dank seines Hangars mit schönem Clubraum und Gästezimmern sowie seiner 1.000 Meter langen Start- und Landebahn eignet sich der Flugplatz Höpen besonders gut für Fluglager in dieser frühen Jahreszeit. Und tatsächlich zeigte sich die Lüneburger Heide von der kalten Seite, mit Nachfrost und auch tagsüber niedrigen Temperaturen. Diese Kaltluft eignete sich aber trotzdem sehr gut zum Segelfliegen. Zahlreiche Ausbildungsflüge konnten so täglich unternommen werden. Neben der wunderbaren Aussicht über die Heidelandschaft stand für die sieben Flugschüler allerdings eher das Fliegen lernen im Mittelpunkt. Starten und landen, Kreisflug, besondere Fluglagen und eine optimale Höheneinteilung des Fluges wollten je nach Ausbildungsstand geübt und verfeinert werden. In der ruhigen Umgebung und mit zwei Ausbildungs-Doppelsitzern war hierzu bei teilweise guter Thermik genügend Gelegenheit. Dazu waren die vier Fluglehrer, Ralf Froese und Ewald Nipper (aus Krefeld), sowie Klaus Spandick (aus Duisburg-Baerl) und Thomas Wiehle (aus Neukirchen-Vluyn) mitgereist - sie standen ehrenamtlich zur Verfügung.

Aber auch die Streckenflugpiloten kamen auf ihre Kosten und konnten besonders erlebnisreiche Flüge unternehmen. So gelang es beispielsweise Mathias Miskys (Tönisvorst) über der thermisch eher schwachen Region der Elbemündung entlang der Nordsee, dem Nord-Ostsee-Kanal folgend quer durch Schleswig Holstein an die Ostsee zu fliegen. Von dort ging es nach Süden über Ratzeburg und Lüneburg wieder zurück nach Höpen. Ein weiterer Flug führte für Thomas Wiehle zwischen Bremen und Bremerhaven hindurch an den Jadebusen, dann nach Süden bis zum Tecklenburger Land und wieder zurück nach Höpen.

Die Abende wurde mit gemeinsamen Kochen und Kaminfeuer gesellig verbracht. Abschließend stand ein Abstecher nach Hamburg, mit dem Besuch der neuen Elbphilharmonie auf dem Programm. Wie immer viel zu schnell ging diese erlebnisreiche Woche mit vielen faszinierenden Eindrücken aus der Luft zu Ende.

 

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