VfS Krefeld   

Über dem Niederrhein unterwegs
Philippe Held und Timo Angenendt mit guter Laune im Cockpit
Ganz normal im Segelflug: 'Leider außengelandet'

Beim traditionellem "Kappes-Vergleichsfliegen", dem jährlich ersten Teil der Niederrheinmeisterschaft im Streckensegelflug, standen in diesem Jahr erneut die Nachwuchspiloten beim Verein für Segelflug Krefeld e. V. (VfS Krefeld) wieder im Mittelpunkt!

Am langen Christi-Himmelfahrts-Wochenende meine es das Wetter wieder gut mit den Segelfliegern auf dem Egelsberg in Traar und bescherte gute Thermikbedingungen. Geflogen werden konnte daher an allen vier möglichen Wertungstagen.

Beim wettbewerbsmäßigen Streckensegelflug geht es übrigens darum, möglichst schnell eine zuvor festgelegte Vieleckstrecke zu umrunden. Je nach Wetter liegen die Strecken zwischen 100 und 450 km, die im reinen Segelflug zurückgelegt werden müssen. Geflogen wird in drei Leistungsklassen, wobei die Flugzeuge in der Wertung je Leistung per Index vergleichbar gemacht werden. Um erfolgreich zu sein ist eine optimale Wetter- bzw- Thermikeinschätzung sowie die richtige Flugtaktik entscheidend. Voraussetzungen sind zudem eine gute körperliche und mentale Fitness und ein guter Übungsstand.

Ganz stolz ist der VfS-Krefeld in diesem Jahr, auf die Nachwuchspiloten Timo Angenendt aus Neukirchen Vluyn und Philippe Held aus Krefeld Traar. Gemeinsam flogen sie im Kappes-Wettbewerb mit dem doppelsitzigen Hochleistungssegler vom Typ "DG 505 Orion". Ein 2. Platz am ersten Wertungstag, ein deutlicher Tagessieg am dritten und ein 4. Platz am letzten Wertungstag reichten am Ende zum 2. Platz in der Gesamtwertung. Dies ist umso beachtlicher, da am 2. Wertungstag sogar auf einen Flug verzichtet wurde.

Ebenfalls im Starterfeld war das VfS-Schüler-Lehrer-Team mit der jungen Lisa Froese aus Krefeld Traar und Matthias Kleinenhammann (Fluglehrer) aus Essen. Obwohl hier ganz klar die Streckenflugausbildung im Mittelpunkt stand, gelangen den beiden 2 Tagessiege und ein 4ter Platz. Leider bescherte der 3te Wertungstag eine frühe Außenlandung in der Nähe von Lobberich, so dass insgesamt "nur" der undankbare 4. Gesamtplatz erflogen werden konnte.

Gespannt darf man also sein auf das Finale der Niederrheinmeisterschaft am Fronleichnamswochenende in Goch-Asperden. Bis dahin wir natürlich intensiv weiter in Krefeld geflogen!

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